Verben

Der Imperativ im Englischen: Aufforderungen, Befehle und Anweisungen

Niveau A1 Verben
Kernidee

Im Englischen bildest du den Imperativ ganz einfach mit der Grundform des Verbs, und zwar ohne ein Subjekt davor: "Open the window, please." oder "Turn left at the bank." Anders als im Deutschen gibt es keine Endung und keine Unterscheidung zwischen du, ihr und Sie, die Form bleibt immer gleich. Die Verneinung bildest du mit "don't" vor dem Verb, zum Beispiel "Don't touch that.", und ein vorangestelltes oder angehängtes "please" macht die Aufforderung höflicher. Achtung: Setze nie ein "you" davor, denn "You sit down" klingt im Englischen als Befehl barsch, und vergiss bei der Verneinung niemals das "don't".

Beispiele

  • Open the window, please. a polite request to open the window
  • Don't touch that. telling someone not to touch something
  • Turn left at the bank. giving a direction

Die ganze Lektion

Alles aus dem Video, als Text.

  1. Stop. Wait. Listen.

    Befehle und Anweisungen geben

    Im Englischen kann ein Wort ein ganzer Satz sein: <t>Stop</t>. <t>Wait</t>. <t>Listen</t>. Das sind Befehle — und du brauchst sie jeden Tag.

  2. 👉

    Imperativ = Grundform, kein Subjekt.

    Für einen Befehl oder eine Anweisung lässt du das Subjekt weg und nimmst nur die Grundform des Verbs — die Form aus dem Wörterbuch, ganz allein.

  3. Open the window, please.

    Grundform + please

    Das nennt man den Imperativ. Hier eine höfliche Bitte — kein <t>you</t> dabei, und <t>please</t> macht es freundlicher. Open the window, please.

  4. Turn left at the bank.

    Wegbeschreibung

    Wegbeschreibungen funktionieren genauso — einfach die Grundform. Turn left at the bank.

  5. Add two eggs and mix well.

    Anleitung

    Rezepte und Anleitungen sind voller Imperative — ein Schritt nach dem anderen. Add two eggs and mix well.

  6. Verneinung = don't + Grundform.

    Wenn jemand etwas NICHT tun soll, setzt du <t>don't</t> vor die Grundform.

  7. Don't touch that.

    Verneinung

    Die Verneinung ist also einfach — <t>don't</t> plus das Verb. Don't touch that.

  8. Don't worry.

    Verneinung

    Genauso beruhigt man jemanden — kurz und warmherzig. Don't worry.

  9. Let's + Grundform = Vorschlag, der dich einschließt.

    Willst du dich selbst in den Vorschlag einschließen? Fang mit <t>let's</t> an — das ist kurz für <t>let us</t>.

  10. Let's go!

    schließt den Sprecher ein

    Mit <t>let's</t> schlägst du vor, etwas gemeinsam zu tun — du bist auch dabei. Let's go!

  11. You sit down. klingt aggressiv
    Sit down. normaler Befehl

    Kein Subjekt — der Imperativ meint schon 'you'.

    Vorsicht hier. Ein <t>you</t> im Befehl — <t>You sit down</t> — klingt schroff, fast wütend. Lass es weg: sag einfach <t>Sit down</t>.

  12. No smoke here. kein Englisch
    Don't smoke here. richtige Verneinung

    Verneinungen brauchen don't + Grundform.

    Und vergiss das Wort <t>don't</t> nicht. <t>No smoke here</t> ist kein Englisch — es heißt <t>Don't smoke here</t>.

  13. Merk dir

    • Befehl → Grundform, kein Subjekt
    • Verneinung → don't + Verb
    • Höflich → please · Gemeinsam → let's

    Also: Grundform für den Befehl, <t>don't</t> für die Verneinung, <t>please</t> für Höflichkeit und <t>let's</t>, um dich einzuschließen.